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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Für Unternehmer im Sinne von § 14 BGB

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Velo Automation, Inhaber Markus Knigge, Warnestr. 10, 38259 Salzgitter (nachfolgend „Anbieter“) und seinen Kunden über die auf velo-automation.de beschriebenen Leistungen.

(2) Der Anbieter schließt Verträge ausschließlich mit Unternehmern im Sinne von § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen. Verträge mit Verbrauchern werden nicht geschlossen.

(3) Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich in Textform zustimmt. Individuelle Vereinbarungen in einem Angebot gehen diesen AGB vor.

§ 2 Leistungen

(1) Der Anbieter erbringt insbesondere: schriftliche Festpreis-Analysen (Sichtbarkeits-Check, Komplett-SEO-Analyse, Automations-Audit), die Erstellung von Websites, die Einrichtung und den Betrieb von KI-Modulen (z. B. Chatbot, Telefonassistenz, Dokumentensuche, Workflow-Automation) sowie das Velo BetriebsBrain.

(2) Inhalt und Umfang ergeben sich aus der jeweiligen Produktseite zum Zeitpunkt der Bestellung oder aus dem schriftlichen Angebot. Die Festpreis-Analysen sind Werkleistungen in Form eines schriftlichen Berichts; eine darüber hinausgehende Beratung ist nicht geschuldet.

(3) Der Anbieter darf zur Leistungserbringung Unterauftragnehmer und technische Dienste einsetzen. Werden dabei personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet, gilt § 9.

§ 3 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Website ist kein bindendes Angebot. Mit dem Absenden eines Bestellformulars gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab. Der Vertrag kommt mit der Bestellbestätigung des Anbieters per E-Mail zustande.

(2) Bei individuellen Leistungen kommt der Vertrag durch Annahme eines schriftlichen Angebots des Anbieters in Textform zustande.

§ 4 Preise und Zahlung

(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung angegebenen Preise bzw. die Preise des Angebots. Die Preise der Festpreis-Analysen auf der Website verstehen sich inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer; in Angeboten ist angegeben, ob Preise netto oder brutto ausgewiesen sind.

(2) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Zugang ohne Abzug per Überweisung zu zahlen, sofern nichts anderes vereinbart ist. Bei Bestellung über einen externen Zahlungsdienstleister gelten dessen Zahlungswege.

(3) Laufende Leistungen werden monatlich im Voraus abgerechnet. Einmalige Einrichtungsgebühren werden mit Auftragserteilung fällig, sofern im Angebot nichts anderes steht.

§ 5 Mitwirkung des Kunden

(1) Der Kunde stellt die für die Leistung nötigen Angaben, Inhalte und Zugänge rechtzeitig, vollständig und richtig zur Verfügung. Verzögerungen durch fehlende Mitwirkung verlängern vereinbarte Fristen entsprechend.

(2) In Bestellformularen und Ablaufbeschreibungen dürfen keine Gesundheitsdaten, Mandanten- oder Patientendaten oder sonstige personenbezogene Daten Dritter eingetragen werden. Für die Festpreis-Analysen werden nur Unternehmensangaben benötigt.

(3) Der Kunde stellt sicher, dass er an überlassenen Inhalten (Texte, Bilder, Logos) die nötigen Rechte besitzt.

§ 6 Lieferung und Fristen

(1) Angaben zu Bearbeitungszeiten auf der Website sind Richtwerte. Verbindliche Termine gelten nur, wenn sie ausdrücklich in Textform als verbindlich vereinbart sind.

(2) Berichte werden als PDF per E-Mail und, soweit angegeben, zusätzlich als zeitlich begrenzter Online-Link geliefert.

§ 7 Abnahme und Mängel

(1) Der Kunde kann zu gelieferten Berichten innerhalb von 14 Tagen nach Lieferung schriftlich Rückfragen stellen. Bei Mängeln hat der Anbieter zunächst das Recht zur Nachbesserung.

(2) Websites und eingerichtete Module werden nach Fertigstellung zur Abnahme bereitgestellt. Sie gelten als abgenommen, wenn der Kunde nicht innerhalb von 14 Tagen wesentliche Mängel in Textform meldet oder die Leistung produktiv nutzt.

(3) Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt ein Jahr ab Abnahme bzw. Lieferung, außer in den Fällen des § 8 Abs. 1.

§ 8 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer übernommenen Garantie.

(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. Die Haftung ist dann auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Berichte und KI-gestützte Ergebnisse sind fachliche Einschätzungen und keine Rechts-, Steuer- oder Medizinberatung. Ein bestimmter Erfolg (z. B. Rankings, Anfragen, Zeitersparnis) ist nicht geschuldet. KI-erzeugte Inhalte prüft der Kunde vor der Verwendung.

§ 9 Vertraulichkeit und Datenschutz

(1) Beide Seiten behandeln vertrauliche Informationen der anderen Seite vertraulich, auch nach Vertragsende.

(2) Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Für Kunden, die Berufsgeheimnisse im Sinne von § 203 StGB anvertraut bekommen, verpflichtet sich der Anbieter auf Wunsch schriftlich zur Verschwiegenheit nach § 203 Abs. 4 StGB.

§ 10 Nutzungsrechte

(1) Der Kunde erhält an gelieferten Berichten mit vollständiger Zahlung ein einfaches, zeitlich unbegrenztes Recht zur Nutzung im eigenen Unternehmen, einschließlich der Weitergabe an eigene Dienstleister.

(2) Rechte an Websites und individuellen Arbeitsergebnissen richten sich nach dem Angebot. Allgemeine Werkzeuge, Vorlagen und Know-how des Anbieters bleiben beim Anbieter.

§ 11 Laufzeit und Kündigung laufender Leistungen

(1) Laufende Leistungen haben eine Mindestlaufzeit von einem Monat und verlängern sich jeweils um einen Monat, wenn sie nicht mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende in Textform gekündigt werden, sofern das Angebot nichts anderes bestimmt.

(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Nach Vertragsende stellt der Anbieter die Daten des Kunden auf Wunsch in einem gängigen Format bereit und löscht sie anschließend.

§ 12 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Sitz des Anbieters.

(3) Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Stand: 03.10.2026